Pelzig unterhält sich - mit dem Fernwehpark
FRANK-MARKUS BARWASSER im "Signs of Fame"
FRANK-MARKUS BARWASSER besser bekannt ist er dem breiten Publikum unter dem Namen der Kunstfigur "ERWIN PELZIG".
Dieser verkörpert einen fränkisch nörgelnden Spießbürger mit "Lederriemen-Herrendäschle", "Cordhüdle" und rotem Carohemd. Darüber trägt er einen bayerischen Janker. Mit spitzer und gewitzter Zunge beleuchtet er das politische Geschehen.
Der Zuschauer ist gefesselt von den Parodien, findet er sich doch selbst oder andere in der Figur des "Erwin Pelzig" wieder.
"PELZIG unterhält sich": Seit 1998 sendet der BR diese satirisch-kabarettistische Talksendung aus dem Theater im Schlachthof aus München. FRANK-MARKUS BARWASSER unterhält sich als ERWIN PELZIG mit seinen prominenten Gästen aus Politik und Showgeschäft.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Pesönlichkeit aus deren eigenen Homepage.
Stimmungsbild: Warten und STAR-MOBIL Signierung
Im Rahmen des bundesweiten Starts seines Kinofilms "Vorne ist verdammt weit weg" am 20. Dezember 2007, tourt Frank-Markus Barwasser von Kino zu Kino, um im Rahmen einer Promotiontour seinen neuen Film vorzustellen. Dabei macht er auch Station in der "Fernweh-Stadt" Hof.
Informiert von der Geschäftsleitung des SCALA-Kinos reagiert Fernwehpark Initiator Klaus Beer sofort, setzt sich mit der Verleihfirma und Management in Verbindung und informiert Frank-Markus Barwasser über das mulitikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt. Begeistert von der Idee, erhält Beer sofort ein hochauflösendes PR-Foto. Das Star-Schild wird entworfen, gedruckt, der Ton für die Handabdrücke bestellt. Innerhalb von drei Tagen ist alles unter Dach und Fach. An dieser Stelle schon mal herzlicher Dank für die kooperative und freundliche Zusammenarbeit mit dem Management und dem SCALA-Kino.
Freitag, 4. Januar 2008, 17.00 Uhr. Vor dem Besuch in Hof hat "Erwin Pelzig" noch in einem Kino in Bayreuth einen Auftritt. Klaus Beer steht in telefonischen Kontakt mit seinem persönlichen Betreuer. Begeistert von der zu erwartenden Ehrung wird die dortige Pressekonferenz vorverlegt, um eher wegzukommen und genügend Zeit für die Aktion in Hof zu haben. Da ist schon mal Aufatmen angesagt, denn der Rückreise-Pendlerverkehr in die Neuen Bundesländer ist erfahrungsgemäß heftig, Stau auf der A9 um diese Zeit vorprogrammiert.
Das Foyer des Kinos füllt sich bereits. Eine telefonische Nachfrage um 18.15 Uhr über den Streckenzustand: "Herr Beer, wir sind gut vorangekommen, in 7 Minuten sind wir da". OK. Kameras bereitmachen, das Powerpack der externen Stromzufuhr des Blitzes aktivieren. Lackstift zum Signieren bereithalten. Adrenalinausschüttung. Bei über 200 Starbegegnungen könnte Klaus Beer ein Buch schreiben über das, was schon alles so passiert ist zwischen Auftritt und Ehrung backstage. Stimmungsszenen, denn jede Star-Ehrung und dazugehörige Bilderstory ist anders...
Kurze Zeit später heißt Klaus Beer Frank-Markus Barwasser und Begleitung herzlich willkommen. Klaus hat das STAR-MOBIL direkt vor die Eingangstüre des Kinos gefahren und bittet, dies schon gleich mal zu signieren. Die Erfahrung zeigt, "was im Kasten ist, kann nicht mehr versäumt werden."
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Blitzlichtgewitter schon mal vor dem Kino. Die Pelzig Fans reissen die Köpfe herum. Es verbreitet sich wie ein Lauffeuer: "ER ist da!"
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Erwin Pelzig - DER FILM
Bevor es in den 1. Stock geht, wo in einem gerade nicht bespielten Kinosaal bereits alles für die Ehrung vorbereitet ist, nutzten die Fernwehpark Fotografen die Gelegenheit, "Erwin Pelzig" vor dem Poster seines Films zu fotografieren.
Das sich im Foyer drängende Publikum und natürlich auch die Fernwehpark Crew ist gespannt auf den Film.
Das Kino ist ausverkauft. Dicht an dicht drängen sich jetzt die "Pelzig-Fans". Kaum ist ein Durchkommen. Bevor es losgeht, geleitet Klaus Beer den Comedystar zur Ehrung in den 1. Stock.
Die Schildersignierung
Gleich zwei Fernwehpark Fotografen, Ralf Standtke und Hartmut Böhringer sind heute da, um die Aufnahme von Frank-Markus Barwasser in den "Signs of Fame" im Bild festzuhalten.
Natürlich wird nicht die Kunstfigur "Erwin Pelzig" geehrt, sonder der Schauspieler Frank-Markus Barwasser, der, so Klaus Beer, ohne "Hüdli" und eben Pelzig-Outfit ein ganz anderer Mensch ist. Beer: "Herr Barwasser ist ruhig, pflegt einen hochdeutschen Umgangston und ich hätte Mühe, ihn auf der Staße zu erkennen, wenn ich ihn jetzt nicht privat kennengelernt hätte.
Shake Hands über dem Star-Schild. Der Kult-Kabarettist FRANK-MARKUS BARWASSER ist aufgenommen in den "Signs of Fame", in dem bereits viele Kolleginnen und Kollegen aus der Comedyszene vertreten sind, wie zum Beispiel Anke Engelke, OTTO Waalkes, Hape Kerkeling, Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Rüdiger Gebhardt, Markus-Maria Profitlich oder Oliver Pocher. Doch die Ehrung ist noch nicht vollendet.
Es fehlen noch die Handabdrücke in Ton, mit denen die Künstler nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt werden, sondern damit auch symbolisch die Hand heben für den Frieden in der Welt.
Pelzig unterhält sich
Große Namen sind seine Gesprächspartner in dieser Kultsendung: Joachim Fuchsberger, Theo Waigel, Kurt Beck, oder Alfons Schuhbeck, der ebenfalls schon im "Signs of Fame" vertreten ist.
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Fernwehpark Star-Fotograf Ralf schafft vor dem Fotoshooting immer gerne eine persönliche Beziehung zu den Stars. So entledigte er schon bei den "SCHÄFERN" Strümpfe und Schuhe, um es ihnen gleichzutun. Auch bei "Erwin Pelzig" kommt er in ähnlichem Outfit und bittet das "Original", ihm ein "Hüdli" zu signieren.
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Auch die Geschäftsführerin des SCALA Kinos, Sandra Wildt und eine Mitarbeiterin empfangen den Comedystar mit zum Film passenden T-Shirts.
Neben der örtlilchen Presse ist auch Philipp Spiegel von Radio Euroherz vor Ort, der Frank-Markus Barwasser für den oberfränkischen Radiosender über Film und Eindrücke zu seiner Aufnahme in den "Signs of Fame" interviewt.
On Stage - vor der Kinoleinwand
20.00 Uhr. Mit federnden Schritten eilt Frank-Markus Barwasser, der sich mit wenigem, aber typischen Outfit in die Kunstfigur Erwin Pelzig verwandelt hat, auf die Bühne, sprich vor den Vorhang, der noch die Kinoleinwand verhüllt.
Das Publikum ist voller Erwartung, erleben doch die meisten "Erwin Pelzig", den sie nur aus dem Fernsehen her kennen, das erste Mal live. Hier einige Impressionen von Pelzigs Eintimmung zu seinem ersten großen Kinofilm.
Pelzig wie er leibt und lebt, wie man ihm von Bildschirm her kennt. Mit "Hüdli", kleiner Herrentasche und Janker überm rotkarierten Hemd.
Nach einer kurzen Verhedderung im roten Vorhang kommt gleich der erste Gag: "Bevor Sie etwas fragen können, tu ich schon antworten, weil immer die gleichen Fragen kommen." Schon lacht das Publikum.
Dann erzählt erzählt Pelzig natürlich von dem, was später auf der Leinwand zu sehen ist, besser gesagt von Kalauern während der Dreharbeiten. Zum Beispiel davon, dass man ein "Ersatzhüdli" für das Originialhüdli" gesucht habe. "Das war richtig schwer zu kriechn", wegen der exklusiven Farbe. In Pforzheim sei dann eines aufgetrieben worden. Pelzigs Rat: "Wenn Sie sich mal schlecht anziehen wollen, fahren Sie nach Pforzheim."
Oder das er durch den Film zu einem großen Fan von Einkaufswagen geworden ist. "Ich hab schon fünf, sechs, daheim rumstehen - für Altpapier, schmutzige Wäsch' und einen umgebaut zum Grill."
Ursprünglich war das Fotoshooting zu seiner Aufnahme in den "Signs of Fame" des Fernwehparks auf der Bühne gedacht. Doch da wäre der Platz nicht ausreichend gewesen. Dafür jetzt eine Überraschung anderer Art. Der Hofer Feuerwehrkommandant Peter Leupold ist gekommen und übergibt "Erwin Pelzig" einen Feuerwehrkalender, über den er sich kürzlich im Bayerischen Fernsehen lustig gemacht hat. Warum? Weil darauf vor den Feuerwehrautos leichtbekleidete Mädels postieren. Und zwei davon hat der Feuerwehrkommandant gleich mitgebracht, die Hofer Models Julia und Katja, "Miss März" und "Miss April". Erwin Pälzig freut sich, hätte sich aber gewünscht, das diese im gleichen Outfit wie im Kalender erschienen wären...Pelzig: "Ich ziehe mich mit dem Kalender jetzt mal für ein Stündle zurück..."
Auf "Ochsentour" durch über 50 Kinos
Vorhang auf, Film ab. "Vorne ist verdammt weit weg" flimmert über die Leinwand.
Am Ende des Films langanhaltender Applaus. Danach Autogrammstunde. Im Gegensatz zu anderen Vorstellungen ist "Erwin Pelzig" in Hof bis zum Schluß geblieben und signiert gerne alles, was ihm vorgelegt wird, allerdings jetzt wieder als "Mensch" Frank-Markus Barwasser. Eine Begegnung mit einem sehr sympathischen Schauspieler, dem der Fernwehpark weiterhin noch viel Erfolg wünscht. "Wann kommen Sie wieder mal nach Hof?", rief eine Zuschauerin ihm auf die Bühne zu. "Vielleicht in diesem Herbst", sagt er - auch wir vom Fernwehpark freuen uns schon jetzt darauf. Vielleicht ist dann auch Gelegenheit, ihm bei einer Führung durch den Fernwehpark zu zeigen, an welchem Pfahl sein Star-Schild die Besucher grüßt.
Kurz danach ist "Pelzig" verschwunden. Es geht in der Nacht noch weiter auf die Autobahn nach Regensburg, dann auf Kinotour nach Burghausen, Traunstein und Rosenheim. 49 Vorstellungen "eine Ochsentour", hat Frank-Markus Barwasser schon hinter sich, kennt die Kinos von Berlin bis Memmingen. An Hof wird er sich vielleicht in besonderer Weise erinnern, wehte doch hier ein Stück HOLLYWOOD, eben wie vor dem "Mann's Chinese Theatre" in L.A., wo die großen Stars vor dem weltberühmten Filmpremierentheater ihre Hände in feuchten Beton drücken...