Wencke Myhre
„Wirbelwind“ aus Norwegen brachte Verkehr zum Stocken
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Da staunten die Passanten und Autofahrer nicht schlecht, als die quirlige Norwegerin Wencke Myhre mit pinkfarbener Jacke, flotter Mähne und spitzbübischem Grinsen am Hofer Fernweh-Park auftauchte. Begeistert von der Idee, hatte sie bereits vor Wochen Klaus Beer ein Schild von "Qyer" geschickt, einem kleinen Ort bei Lillehammer, Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1994, dem norwegischen „St. Moritz“, in dem sich Wencke zur Zeit ein Häuschen baut. Anstelle eines „knallroten Gummiboots“ trat die international bekannte Sängerin und Entertainerin mit einem „knallgelben Schild“ auf. Als sie Klaus Beers Wagen entstieg und wegen des Verkehrs an der Straße warten mußte, stellte sie sich mit dem Schild gleich in Positur und hob den Daumen Richtung „Qyer“. Klar, dass sich die Autofahrer fast die Augen ausguckten, winkten und die Fenster herunterkurbelten. Doch eine Passantin konnte es gar nicht glauben, Wencke Myhre live am Fernweh-Park zu treffen. Sie erkannte zwar sofort, dass das ein Schild aus Norwegen war, aber den Zuruf „...und das ist Wencke Myhre!“ tat sie kopfschüttelnd ab. „Wencke Myhre am Fernweh-Park, das konnte doch gar nicht sein...“
Bühne frei für Wencke. Das Allroundtalent aus Norwegen begeistert, zieht von den ersten Takten an ihr Publikum in den Bann.
Ein Leben für Ihr Publikum. Man sieht förmlich, wie der Funke von dem Wirbelwind auf der Bühne zu den Zuschauern überspringt.
Fernweh-Park Initiator Klaus Beer traf Wencke dann auch ein zweites Mal während eines Auftritts in der Hofer Freiheitshalle. Klaus verheimlicht nicht, daß er den "süßen Fratz" aus Norwegen sehr verehrt. Beer: "Sie ist einfach süß. Ihr spitzbübisches Gesicht hat sich seit ihrem Hit 'Beiß nicht gleich in jeden Apfel' kaum verändert."
Als kleines Wiedersehensgeschenk gibt´s in der Garderobe dann Klaus Beers soeben erschienen Bildband "Route 66" und ein Foto, nicht wissend, daß der "Gentleman of Music" auf dem Plakat im Hintergrund zwei Jahre später dann ebenfalls in den "Signs of Fame" aufgenommen werden wird.
Ihr Titel „Keep smiling“ scheint das Lebensmotto der Powerfrau aus Norwegen zu sein. Klaus Beer: „Wer in ihrer Nähe ist, muß einfach gute Laune haben. Das bewies sie auch am Fernweh-Park, wo sie auch, ganz privat, vor Temperament nur so sprühte“.