Michael Rummenigge: Füße für den Ball, Hände für eine bessere Welt
MICHAEL RUMMENIGGE kam als 17-jähriger Jugendnationalspieler zum FC Bayern München. Bereits in seiner zweiten Saison wurde er Stammspieler bei den Bayern.
1996 gründete er die Fußballschule Rummenigge.
Es ist Abend. Am Ende eines langen Fußballschule Tages und einer begeistert aufgenommen Talkrunde fährt Michael Rummenigge zum Fernwehpark, um die Bilder zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt nicht vor einer weißen Wand im Sportheim, sondern vor der exotischen Schilderkulisse selbst vorzunehmen. Denn der sympathische Spieler lebt das, was er im Herzen bewegt. Er möchte mehr über das Hofer Friedensprojekt erfahren und sich vor Ort einen Eindruck darüber machen. So wie auch er sich privat im sozialen Bereich engagiert und hier Schirmherr für den Verein „Kinderlachen“ ist. Weiter macht er sich stark für die Initiative „KEINE Macht den DROGEN“.
Nach der Signierung seines Star-Schildes ist die Aktion der Handabdrücke an der Reihe. Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um eine Gefühl für den Abstand zu erhalten.“
Das Fotoshooting beginnt, erneut. Ein Hauch von HOLLYWOOD weht durch den Fernwehpark.
Passanten bleiben stehen, Autofahrer verrenken sich die Hälse und müssen aufpassen, daß sie nicht einen Auffahrunfall verursachen. Denn im Hintergrund wird das signierte Star-Schild plaziert, dass während der Handprint-Aktion immer mit im Bild sein soll. Und darauf prangt in großen Lettern ein berühmter Name. Klar, daß es da so manchem Autofahrer den Kopf Richtung Fernwehpark verdreht.
Jetzt ist „Action“ angesagt. Klaus Beer: „Und nun einfach, am besten mit der linken Hand beginnend, hinein in die graue Masse. Und dann mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken...“
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, erklärt Klaus Beer weiter.
Die erste Hand „ist drin“. Wunderschön zeichnen sich deren Abdrücke ab.
Das Shooting umfaßt verschiedene Posen. „Das wird ja hier echt professionell aufgezogen“, sagt Michael anerkennend. Klaus: „Wir möchten für Sie ja eine tolle Bilderstory auf unserer Homepage anfertigen. Nach fast 200 Star-Handprint Aktionen wissen wir, welche Einstellungen wir für eine gute Geschichte brauchen. Vor allem diese, das „Friedenszeichen“.
Denn mit ihren Handabdrücken in Ton werden die Stars und Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder wie hier Sport geehrt, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Und da macht Michael Rummenigge gerne mit, hat er doch auch auf seinem Star-Schild den Slogan „KEINE Macht den DROGEN“ ins Blickfeld gesetzt. Ein Engagement, daß auch bei Klaus Beer auf große Zustimmung stößt. Denn auf seinen Reisen in der Welt wird er in so manchen Großstädten laufend mit dem Drogenproblem konfrontiert. Doch auch bei uns, direkt vor der Haustüre oft, ist dieses Thema präsent. Und so gebührt Michael Rummenigge ein herzlicher Dank, daß er gegen den Drogengebrauch stark macht.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden. Dazu ritzt der Fußballstar seinen Namenszug in den Ton.
Jetzt wollen die Leser unserer Bilderstory natürlich auch sehen, wie die Handabdrücke ausgefallen sind. Auch für Pressebilder muß ALLES in einem Bild erfaßt werden: Der Star, sein Star-Schild, die Handabdrücke, die Kulisse des Fernwehparks, die ja die Grundlage von allem ist, und auch dessen Initiator.
Ein herzlicher Dank geht an Sylvia Schildbach, der Schatzmeisterin des gemeinnützigen Vereins „Hofer Fernwehpark Signs of Fame“, die diesmal die Ehrung von Michael Rummenigge arrangiert hat. Im Bild mit Sohnemann Nico, der ebenfalls einmal ein berühmter Fußballer werden will.
Und so sehen die Handabdrücke von Michael Rummenigge aus. Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden sie vom Hofer Töpferladen, der auch den Spezialton nach Geheimrezept hergestellt hat, steinhart gebrannt.
Zu sehen sein sollen sie einmal im „Fernweh Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehpark geplant ist. Unter Glas, im Rahmen und mit ansprechender Beleuchtung, um durch die Licht-Schattenwirkung die Konturen der Hände deutlich zum Vorschein kommen zu lassen.
Fotos: Ralf Standke