„Und Action“ – Niemanns Hände „goes to Hollywood“
SEBASTIAN NIEMANNs erster internat. Spielfilm hieß "7 Days to live". Das war im Jahre 2000. Danach folgte zwei Jahre später ein TV-Film, mit dem er große Aufmerksamkeit erzielte: "Das Jesus Video", eine für das Fernsehen verfilmte Romanerzählung. Kinofan Klaus Beer, selbst Filmemacher: "Eine Produktion, die Hollywood alle Ehre machte, die eigentlich in das große Kino gehörte". 2006 folgt ein weiterer Kino-Hit: "Hui Buh - Das Schloßgespenst" und 2009 " die Actionkomödie "Mord ist mein Geschäft, Liebling".
Klaus Beer ist es als Filmemacher und Liebhaber des großen Kinos eine Freude, nach namhaften Regisseuren wie Roland Emmerich,
Bernd Eichinger und Wim Wenders nun auch Sebastian Niemann in die „Signs of Fame“ des
multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ aufnehmen zu können.
Beer: „Sebastian Niemanns Arbeiten überzeugen, sind solides klassisches Filmhandwerk, ein Genuß, seine Filme zu sehen. Deshalb oberste Lige in der Reihe der Filmregisseure im
Signs of Fame“.
Wiedereinmal dient die wunderschöne Kulisse des Hotels Mandarin in München zur Durchführung der Ehrung. Nach der Signierung seines
STAR-SCHILDES weht ein Hauch von Hollywood durch die exotisch, ansprechende Atmosphäre des Hauses. Die „Handabdrücke“
sind an der Reihe.
Wie bei jeder Star-Handprint-Aktion erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen.
„Zuerst beide Hände knapp über der Tonoberfläche auflegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn es muß noch eine Freifläche bleiben, in der die Unterschrift Platz findet.“
Sebastian Niemann hat wie immer aufmerksam zugehört und praktiziert das Ganze schon mal für die Kamera.
Die Kulisse könnte nicht schöner sein. Eine Marmortrepp, gesäumt von kleinen Säulen, blühende Orchideen in wertvollen Keramikschalen. Es ist eine Freude, im Hotel Mandarin Gast sein zu dürfen.
„Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in den Ton. Und dann mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken“. Sebastian Neumann tut`s.
Das Fotoschooting ist in vollem Gange. Ralf Standtke, einer der führenden Star-Fotografen des Fernwehparks, ist in seinem Element. Er hat wie all die anderen Fotografen, die unter der „Regie“ von Klaus Beer arbeiten, keinen leichten Job. Da Beer selbst als Filmemacher und für Bildbände hinter den Kameras steht, hat er alle Einstellungen, die er für die Fernwehpark Homepage-Story und für die Presse braucht, selbst im Kopf und wird oft sehr hektisch, wenn er merkt, daß so mancher Fotograf die Muss-Bilder nicht so umsetzt wie besprochen und vorallem „zu flach“ fotografiert. Denn man soll ja schließlich sehen, was IN der Schale passiert. Doch Ralf hat`s mittlerweile drauf.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, animiert Klaus denn er weiß, daß man am Anfang immer etwas mehr Kraft aufwenden muß.
Für die Problemzone „Handballen“ steht Sebastian aber auf, denn auch diese Stelle soll sich deutlich im Ton abzeichnen.
„Yes“. Das müsste hingehauen haben.
Das Ganze dann auch umgekehrt mit der anderen Hand.
Und „Action“. Wie oft wird der Regisseur das am Set wohl schon gerufen haben? Jetzt sagt er’s zu sich selbst. Nochmal also volles Gewicht auf die Hand.
Sebastian Niemann ist sich sicher, daß die Abdrücke gut geworden sind. Er war und ist voll bei der Sache, will wie in seinen Filmproduktionen auch hier Qualität abliefern.
Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken ala´HOLLYWOOD werden die Stars und Prominenten nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit symbolisch vorallem die Hand für den Frieden in der Welt.
„For a peaceful world“ – Zeichen für das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt „Fernwehpark“, das in seiner Globalen Bedeutung weit mehr beinhaltet als die Preisverleihungen in Los Angeles zum Beispiel. Nicht nur Ehre für die Stars, sondern auch große Botschaft für eine der wichtigsten, ja überlebenswichtigsten Dinge auf unserer Welt. Das friedliche Zusammenleben fremder Völker und Rassen, unter Beibehaltung ihrer eigenständigen Sitten, Gebräuchen und Kultur. Nur so kann die Welt funktionieren.
Für Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer eine Herzensangelegenheit. Denn er spricht nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch seine über 30 Jahre Reisen in der
Welt weiß er, wie wunderschön der Blaue Planet Erde ist und wie dumm der Mensch, der durch Machtstreben, Gier, Fanatismus, Terrorismus und Krieg soviel Leid über Unschuldige bringt.
So steht der Fernwehpark als Mahnmal für den Frieden und soll zum Nachdenken, Umdenken aufrufen. Beer; „Mir ist klar. Das Projekt wird Kriege sicher nicht verhindern können. Leider. Aber ich möchte eines nicht tun. Nämlich `nichts tun`. Und wenn viele Prominente mithelfen, wie heute Sebastian Niemann, kann es uns gelingen, unsere Friedensbotschaft um die ganze Welt zu transportieren.“
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt der Regisseur seinen Namenszug in die graue Masse.
Und so sehen die Handabdrücke des Regisseurs Sebastian Niemann aus. Hollywood like eben. Wie geschaffen für den Touristenmagneten vor dem Mann´s Chinese Theatre in Hollywood, am Hollywood Boulevard in L.A..
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töperladen, der auch den Spezialton für Star-Prints nach Geheimrezept entwickelt hat, steinhart gebrannt. Zu sehen sein werden sie einmal im „Fernweh-Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, durch dessen Licht/Schatten-Wirkung die Reliefs der Handabdrücke deutlich zum Vorschein kommen.
Fotos: Ralf Standke