Ein starker Typ aus HOLLYWOOD für „starke Typen“
Er war der „Universal Soldier“ und der „Gladiator“ und er spielte in Hollywood Blockbustern wie „The Scorpion King“ (2003) und „Pathfinder“ (2007).
Ein „starker Typ“ im wahrsten Sinne des Wortes also, der 2006 zusammen mit Ursula von der Leyen die Initiative „Starke Typen“ ins Leben ruf. Hier sollen Kindern in sozialschwachem Umfeld bessere Lebens- und Lehrbedingungen vermittelt werden. Weiter macht sich Ralf Möller stark für behinderte Kinder, denen er eine Delphinthearpie ermöglicht.
Hotel Bayerischer Hof München. Nach der Signierung seines STAR-SCHILDES erfolgt die Aktion der Handabdrücke alá Hollywood, hier jedoch mit ganz anderem Hintergrund als die Star-Prints vor dem Mann`s Chinese Theatre auf dem „Walk of Fame“ in L.A.
Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handprints zu erhalten – und demonstriert es schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten – denn die Unterschrift soll dazwischen auch noch Platz finden...“
Gemäß den Ausführungen legt Ralf Möller seine Hände schon mal entsprechend an – und macht dabei den Klitschkos richtig Konkurrenz – Ralfs Hände sind wirklich überdimensional groß...
Dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in den Ton. Und dann mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein, hat Klaus Beer vorher erklärt.
Der frühere Bodybuilder hätte sicher Kraft genug, um mit der Hand auf den Grund des Bodens zu durchzudringen. Doch das wäre nicht Sinn der Sache. So kontrolliert Klaus schnell mal die Drucktiefe der Finger. Nicht zu wenig, aber auch nicht zuviel sollten diese in die graue Masse eindringen.
Darf`s noch ein bischen mehr sein? Ralf Möller läßt sich das nicht zweimal sagen.
Als hätte der Regisseur „Action“ gerufen, so geht Ralf jetzt in die Vollen. „Conan“ oder der „Gladiator“ hätten es auch nicht besser machen können.
Das Shooting ist in vollem Gang. Es ist eine Freude, mit dem sehr sympathischen Hollywoodschauspieler zusammenzuarbeiten.
„Yes“ – Daumen hoch für eine tolle Sache !!!
Und dann das Ganze natürlich auch umgekehrt mit der anderen Hand.
Dann folgt die wichtigste Pose des Shootings: Das Friedenszeichen. Denn mit ihren Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vorallem die Hand für den Frieden in der Welt.
Und da macht Ralf Möller, der sich sozial sehr engagiert, natürlich gerne mit. So verstehen sich Ralf Möller und Klaus Beer auf Anhieb. Denn Klaus spricht nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis: „Durch über 30 Jahre Reisen mit der Filmkamera um die Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ERDE ist, und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Deshalb habe ich mir geschworen eines NICHT zu tun. Nämlich nicht zu tun. So steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9. November 1999 – als Zeichen für GRENZENLOSE FREIHEIT und für VÖLKERVERSTÄNDIGUNG.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt Ralf seinen Namenszug in den Ton.
Und so sehen die Handabdrücke des Filmstars aus Hollywood aus. Klaus Beer: „Sie sind neben denen der Klitschkos die zur Zeit Größten, die ein Prominenter je hinterlassen hat. Mal sehen, wie die des „Terminators“, die von Arnold Schwarzenegger aussehen, der natürlich auch bald im „Signs of Fame“ vertreten sein soll.
Grüße an Thomas Gottschalk und Karl-Theodor zu Guttenberg
Als Klaus dann erzählt, daß er in drei Tagen sein Idol THOMAS GOTTSCHALK trifft, da dieser nach sechs Jahre Warten endlich auch seine Hände in Ton verewigt – dabei wird auch Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg sein, der das ebenfalls schon gemacht hat - sagt Ralf: "Richte den Beiden mal schöne Grüße von mir aus. Ich werde dem Thomas als Amerikafan von Deinem DINER erzählen (Ralf war ja schon öfters in „Wetten daß...“ eingeladen, u.a. bei Sommer-Wetten-daß...“ in der „Arena“ von Mallorca) und mit dem Baron treffe ich mich auch oft in L.A.“ Wie klein doch die Welt ist.
Natürlich hält Klaus Wort und richtet „Thomas und Karl-Theodor“ Tage später in Kulmbach die Grüße von Ralf Möller aus und zeigt den Beiden die schönsten Fotoabzüge dieses Shootings.
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Tontafeln vom Hofer Töpferladen, der auch den Spezialton für die Starprints nach Geheimrezept entwickelt hat, steinhart gebrannt.
Zu sehen sein sollen sie dann einmal im „Fernweh DINER Star-Musem“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, durch dessen Licht/Schattenwirkung die Konturen noch deutlicher zum Vorschein kommen.
Fotos: Ralf Standke,
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