Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Angelika Milster - "Cats-Hände" in Ton

Hotel "The Ritz-Carlton" Berlin, Potsdamer Platz. Europäischer Presseballl 2004.

1.300 Gäste, darunter viele "Promis". Alles was in Berlin Rang und Namen hat, mußte an den unzähligen Kameras der Medienvertreter vorbei. Dabei konnte man den Prominentheitsgrad sofort am Stakkado der Blitzlichter erkennen.

Geladen hatte der Deutsche Journalistenverband Berlin zum traditionellen Presseball, der diesmal unter dem Ländermotto "Rußland" stand. Da der Erlös dieser Benefizveranstaltung an den Sozialfonds des Verbandes geht, der damit bedürftigen Journalisten hilft, seien, wie der Geschäftsführer betonte, "die Eintrittskarten daher richtig teuer". So konnten sich die 550 Euro pro Karte auch nur gut Betuchte leisten, und derer waren nicht wenige gekommen.

Ein offizieller Programmpunkt des Balls war die Aufnahme des Stargasts Angelika Milster in den "Signs of Fame" des Hofer Fernweh-Parks.

Angelika Milster Angelika Milster

Nach der Signierung ihres Grußschildes leitete Fernwehpark-Initiator Klaus Beer auf der Bühne zu einer weiteren Aktion über, den "Handabdrücken in Ton", mit dem die Künstler symbolisch die "Hand heben für den Frieden in der Welt", gleichzeitig aber auch für Ihre Erfolge a´la HOLLYWOOD geehrt werden.

Angelika Milster

Klaus Beer erklärt zuerst einmal, was zu tun ist, damit sich die Hände plastisch im Ton abzeichnen. Um auch den Platz für die Unterschrift zwischen den Abdrücken festzulegen, müssen die Hände erst einmal an den richtigen Stellen, also schräg zueinander, plaziert werden.

Angelika Milster

Nach ca. 30 Handabdruck-Aktionen sieht Klaus Beer sofort, daß hier noch tüchtig Hilfestellung geleistet werden muß. Die Fingernägel würden sich in dieser Handstellung zu tief in den Ton graben und die Handabdrücke selbst kaum sichtbar werden, da die Hände zu gewölbt auf den Ton gesetzt wurden. "Bitte ganz flach auflegen" bittet Klaus Beer und demonstriert es mit seiner Hand.

"Erst 30" Star-Handabdrücke bedeutet aber auch, daß noch das Untergestell für die Tonform fehlt, und man so einen Hocker des Hotels zweckentfremden muß. Weiter ist die Vorderseite der Form noch nicht mit dem Logo des Fernwehparks versehen. Und im Hintergrund ist nicht ihr signiertes Star-Schild sichtbar, daß bei nachfolgenden Star-Handprint-Aktionen auch immer mit im Bild ist.

Angelika Milster

Das Beste kommt ja noch, aber die Reporter sind ungeduldig. "Frau Milster, bitte blicken Sie jetzt einmal auf. Bitte in meine Richtung...und dann nochmal zu mir... Blitzlichtgewitter!

Angelika Milster

Hollywood -Feeling, fast wie vor dem Mann's Chinese Theatre auf dem Hollywood-Boulevard.

Angelika Milster

Als Angelika Milster die Hände aus den Ton hebt, bestätigt sich Klaus Beers Vermutung. Die Fingerkuppen sind gut zu erkennen, aber der Abdruck der einzelnen Finger ist kaum zu sehen. Also nocheinmal auflegen und jeweils mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger kräftig eindrücken.

Angelika Milster

Das Ganze gestaltet sich schwieriger als gedacht. Mit voller Kraft drückt Angelika Milster auf ihre Hand.

Angelika Milster Angelika Milster

Die Anstrengung ist der Künstlerin ins Gesicht geschrieben. Doch dafür werden die Abdrücke umso schöner. Und zeigt sich da nicht schon wieder ein Lächeln auf ihrem Gesicht?

Angelika Milster

Fast fertig. Nachdem auch noch die Unterschrift in den Ton gekratzt ist, wird das Werk erst einmal kritisch begutachtet.

Angelika Milster

Und hier ist das Ergebnis. Mit Freude präsentieren Angelika Milster und Klaus Beer das fertige Produkt.

Wie man sieht, gibt es das "Friedenszeichen" aber schon. Denn mit ihren Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrte, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hände für den Frieden in der Welt.

Angelika Milster

Klaus Beer hat es von Anfang an geahnt. DIESE Handabdrücke werden aussergewöhnlich sein. In Anlehnung an den Musicalerfolg "Cats" könnte man in die Konturen viel hineininterpretieren, doch das bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen.

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