„Von Hollywood träumen“
„Ich will ´nen Cowboy als Mann“, „So schön kann doch kein Mann sein“ oder „Ich will alles“, sind nur wenige Erfolgstitel einer Künstlerin, die 1958 als der berühmteste Kinderstar Skandinaviens galt.
GITTE HAENNING ist seit über 50 Jahren auf den Musikbühnen zu Hause. Ob Grand Prix Eurovision de la Chanson, Charterfolge oder Auftritte in Kino- und Fernsehfilmen, auf Theater- und Showbühnen: GITTE ist ein wahres Allround-Talent.
Nach vielen Jahren der Bemühung, Gitte Haenning in den „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ aufzunehmen, war es im November 2008 endlich soweit. Damit erfüllte sich auch ein persönlicher Wunsch des Fernwehpark Initiator Klaus Beer der seit Jugendjahren die Karriere der Künstlerin aus dem hohen Norden verfolgt, ja regelrecht für sie schwärmt.
Nach der Signierung ihres STAR-SCHILDES vor ihrem Auftritt ihrer „Ich will alles“-Tour in der Festhalle Plauen erfolgte die Aktion der Handabdrücke in Ton.
Wie bei jeder Hand-Print Aktion erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen, und macht es gleich mal vor: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten...“
„...und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in den Ton.“
„Von Hollywood träumen“ - in Anlehnung an ihren Song (No Hollywood Movie) von 1978, setzt Gitte nun diesen Titel mit ihren Handabdrücken in die Tat um.
„Und dann jeden Finger einzeln langsam, aber kräftig, mit der anderen Hand eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst in die graue Masse“, erklärt Klaus weiter. GITTE absolviert das eine Zeitlang, doch dann nimmt sie, dynamisch wie sie ist, einfach die Faust der rechten Hand mit dazu.“ Klar, so geht das natürlich auch.
Das Fotoshooting ist in vollem Gang. Eindrücken und dann noch dazu immer mal einen Blick in die Kamera. Für Bühnenprofi GITTE ist das alles kein Problem. Doch sie gesteht: „So richtig gern laß ich mich eigentlich gar nicht fotografieren.“ Für Klaus Beer völlig unverständlich. „Bei so einer bezaubernden Person, die von frühen Jugendträumen bis heute eigentlich unverändert geblieben ist, freut sich doch jeder Fotograf, sie im Bild verewigen zu dürfen.“
Wunderschön zeichnet sich die linke Hand im Ton ab. Nun ist die Rechte an der Reihe.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt GITTE ihren Namenszug in den Ton.
Sie macht das sehr sorgfältig und erzählt, daß sie schon immer gern getöpfert hat. Klaus Beer schlägt vor, doch auch eine Gitte-Haenning Creation herauszubringen.
Nun folgt die wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit ihren Handabdrücken alá HOLLYWOOD werden die Prominenten nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Im Fernwehpark rücken die Kontinente zusammen, präsentiert sich die Welt auf einen Punkt. Wie schön wäre es, wenn alle Menschen dieser Erde in Frieden und Freundschaft zusammenleben würden. Das würde auch Gitte freuen, wie man sieht. Und Klaus Beer, der sagt: „Durch meine Reisen mit der Kamera in de Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ist und wie dumm der Mensch ist, um mit Terror und Krieg alles zu zerstören. Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern. Leider. Aber ich möchte eines nicht. Den Kopf in den Sand stecken und nichts tun. Deshalb steht der Fernwehpark als Mahnmal für eine friedlicher Welt. Und wenn ab heute auch Gitte Haenning mit ihrem Namen hinter diesem Wunsch steht, ist das ein Grund zur Freude.“
Ein Bild das alles zeigt: Das signierte Star-Schild, die Handabdrücke in Ton und natürlich die geehrte Künstlerin selbst.
Wenn sich Klaus Beer dann mit dem signierten Schild und den Handabdrücken von GITTE auf den Heimweg macht, werden ein paar ihrer Songs in seinem Kopf lebendig werden und an frühere Zeiten erinnern. Lieder wie: „“Nur ein bisschen Glück“, „Das ist der Blue Beat“, „Jetzt dreht die Welt sich nur um Dich“ von 1964, „Liebe ist doch kein Ringelreihn“ (1967), ganz bestimmt auch „Dann kamst Du (1970) oder ganz speziell „Süß wie Schokolade“ (1965). Dazu macht Klaus Beer kein Hehl daraus, daß er dabei in erster Linie an GITTE denkt...
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen, der auch den Spezialton für die Star-Handabdrücke nach Geheimrezept entwickelt hat, steinhart gebrannt.
Zu sehen sein sollen sie einmal im FERNWEH Star-Museum, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist.