Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Ein Handabdruck im Schilderwald

JÜRGEN DREWS war in den frühen 1970er Jahren Sänger bei den LES HUMPHRIES SINGERS.

Jürgen Drews

Parallel dazu startete er 1973 eine Solokarriere. Der endgültige Durchbruch gelang ihm mit dem Hit "Ein Bett im Kornfeld".

Jürgen Drews

JÜRGEN DREWS wird auch der "KÖNIG VON MALLORCA" genannt, basierend auf seinen Schlagerhit "König von Mallorca", in dem er S`Arenal und den Ballermann besingt.

"Ein Handabdruck im Schilderwald" - oder "Ein Bett im Kornfeld", was klingt oder reimt sich wohl besser? Lassen wir am besten Jürgen Drews, oder noch besser, seine Fans entscheiden...

Die Gelegenheit, seinen Handprint für das Hofer Friedensprojekt zu hinterlassen, gab es backstage der mdr TV-Aufzeichnung "Schlager des Jahres" in Suhl, wo auch Jürgen Drews auftrat und seinen aktuellen Song "Ich bau Dir ein Schloß" vortrug.

Nach der Signierung seines STAR-SCHILDES, das er mit mit unglaublichem Elan vollführte, folgte die Aktion der Handabdrücke alá HOLLYWOOD.

Jürgen Drews

Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen: "Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift muß in einem Freiraum zwischen den Prints auch noch untergebracht werden. Und wenn man gesehen hat, welche Größe seine Signatur diese einnimmt, muß man schon überlegen, wie man die Hände am besten in der Tonschale plaziert.

Jürgen Drews

Das Shooting beginnt. Jürgen legt für den Fotografen seine Hände schon mal entsprechend an. Doch Vorsicht! Einmal drin, gibt es kein Zurück mehr. Und nochmal Vorsicht. Jürgen hat schon sein tolles Bühnenoutfit an, einen tollen Samtmantel mit Goldprokat, so daß man aufpassen muß, daß dieser durch den Ton nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Klaus Beer: "Aber mit dieser Mischung, die der Hofer Töpferladen extra für diese Star-Handabdrücke entwickelt hat, ist das kein Problem. Das war aber früher ganz anders, als wir noch richtigen Beton angemischt haben. Eine oft sehr schmutzige Angelegenheit - und Nervenstress dazu. Denn wenn sich die Printaktion auch nur ein paar Minuten verzögert hat konnte es passieren, daß der Star in den bereits zu stark angezogenen Beton nicht mehr hineinkam. War er dagegen zu locker angemischt bestand die Gefahr, daß die Handprints auf der Heimfahrt wieder zerrüttelten. So mußte man nach der Aktion immer noch ewig warten, bis alles fixiert war und kam oft sehr spät nachts, oft auch erst in den frühen Morgenstunden, in Hof an. Ein Riesenaufwand das Ganze immer. Nach Umstieg von Beton auf Ton aber ist das alles kein Problem mehr. Diese Spezialmasse, die auch kaum Rückstände an den Händen hinterläßt, bleibt bei entsprechender Lagerung noch gut zwei Tage verformbar.

Jürgen Drews

"Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in die graue Masse", erklärt Klaus weiter.

Jürgen Drews

"Und dann mit der rechten Hand, jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken". Klaus schmunzelnd: "Schon bis zur Schmerzgrenze, soll es was Gescheites werden..."

Jürgen Drews

"Ooops! - Hat da wohl was weh getan? Den Augen des "Malle-Königs" zu schließen hoffen alle Umstehenden nicht, das da was geknackst hat...

Jürgen Drews

"Jetzt geht die Party richtig los..." scheint sich der Malle-Party-Gigant zu denken und langt kräftig zu...

Jürgen Drews

Jürgen Drews

Der "Master of Desaster" - wie er sich selbst auf seiner Homepage ankündigt, "in Action". Es ist eine wahre Freude, mit Jürgen Drews zusammenzuarbeiten. Jeder scheint hier seinen Spaß zu haben, besonders der Fotograf, vor dessen Linse sich da heute so einiges tut. Jürgen macht herrlich mit. Ein tolles Shooting !!!

Jürgen Drews

Jürgen Drews

"Yes - das ist der wahre König von Mallarca", scheint da Klaus mit dieser Geste zu sagen.

Jürgen Drews

Jürgen Drews

Jürgen Drews

Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.

Jürgen Drews

Dazu ritzt Jürgen Drews seinen Namenszug, genauso schwungvoll und unübersehbar, zwischen seinen Handprints in den Ton.

Jürgen Drews

Jürgen Drews

Was folgt ist die wohl wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars und Prominenten nicht nur geehrt in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit symbolisch die Hände für den Frieden in der Welt.

Jürgen Drews

So beinhalten die Handabdrücke im "Signs of Fame" viel mehr als nur Glimmer und Glamour des "Walk of Fame" in der Traumfabrik L.A. Die Handprints im Friedensprojekt Fernwehpark beinhalten eine ganz besondere Botschaft, für die jeder Star gerne mitmacht. Wenn dann nach dem Eindruck die Hände aus dem Ton gehoben werden, ist dies ein Zeichen für die wohl schönste und erstrebenswerteste Sache der Welt. Für das friedliche Zusammenleben aller der auf dieser Erde lebenden Menschen.

Jürgen Drews

Klaus Beer: Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch meine über 30 Jahre Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ist - und wie DUMM der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid und Tod über Unschuldige bringt. Deshalb möchte ich eines nicht tun, nämlich "Nichts" tun."

"So steht der Fernwepark, bewußt errichtet am 9. November 1999 - zehn Jahre nach dem Fall der Mauer - als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung. Denn unter den "Schildern aus aller Welt" sollen "Menschen aller Welt" ein Zeichen setzen für den Frieden in der Welt, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischen Weltanschauung." Und wenn viele prominente Persönlichkeiten hinter dieser Idee stehen und mithelfen, diesen Friedensgedanken um die ganze Welt zu tragen, wie heute zum Beispiel Jürgen Drews, so freuen wir uns darüber natürlich sehr."

Jürgen Drews

Und so sehen die Handabdrücke von von Jürgen Drews aus.

Jürgen Drews

Jürgen Drews

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sollen sie einmal sein im geplanten FERNWEH Star-Museum, das im amerikanischen Stil gegenüber des Fernwehparks errichtet werden soll. Eingerahmt und unter Glas, sollen die Rieliefs der Prints dann durch eine entsprechende Beleuchtung noch deutlicher zum Vorschein kommen.

Jürgen Drews

Fotos: Ralf Standke

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