Zwischen Brot und Brötchen - rein in den Teig, nein Ton
Er ist seit über 30 Jahren im Schlagergeschäft nicht nur ein erfolgreicher Sänger, sondern auch als Gastgeber div. TV-Sendungen einem breiten Publikum bekannt: BERNHARD BRINK, der schon seit Jahren zur Prime-Time das Jahres-Highlight "Schlager des Jahres" (MDR) präsentiert. Seine unzähligen TV-Auftritte seit 1970 aufzuzählen, ist schier unmöglich.
So war es sozusagen ein Muß, den erfolgreichen und beliebten Schlagerstar in den "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks aufzunehmen. Diesmal an einem ganz besonderen Ort und zu einer ganz besonderen, aussergewöhnlichen Zeit.
Nach der Signierung seines Star-Schildes war nun die Aktion der Handabdrücke an der Reihe, zwischen duftenden Brötchen und lecker Kuchen und: im Beisein einer großen Schar von Fans, die es sich nicht nehmen ließen, ihr Schlageridol zu noch fast nachtschlafener Stunde live zu erleben und von ihm sogar das Frühstück serviert zu bekommen.
Auch der MDR mit Moderatorin Henriette Schmidt ist anwesend und berichtet ab 6 Uhr morgens live aus der Bäckerei Meyer in Chemnitz, wo im Rahmen der MDR-"Bäcker-Glückswochen" Bernhard Brink nicht nur "Brötchen verkauft", sondern auch seine Aufnahme in den "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks erfährt.
Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erhalten. Bernard Brink ist ganz Ohr und spreitzt instinktiv dazu schon mal seine Finger.
Und das ist auch gut so, denn zuerst müssen die Hände knapp über der Tonoberfläche anfixiert weden, um ein Gefühl für den Abstand zu bekommen.
"Genauso ist es richtig", sagt Klaus Beer, der Bernhard Brink in der Bäckerei Meyer dann bittet, mit der linken Hand zuerst in den Teig, äh Ton, zu gehen.
"Und dann mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger kräftig eindrücken." Je fester, umso schöner zeichnen sich letztendlich die Hände in dem weichen, elastischen Spezialton ab.
Bei vielen Promis praktiziert, weiß Klaus Beer, daß man hier nicht zaghaft sein darf. Klaus, der schon auf Hände von hochkarätigen Promis wie Udo Jürgens drückte und dabei Sorge hatte, seine Finger zu brechen (undenkbar, wenn er wegen dem Fernwehpark seinen Flügel hätte nicht mehr spielen können und das Publikum wieder nach Hause gehen müsste...) demonstriert er Bernhard Brink nochmal anschaulich, wie fest der Druck ausgeübt werden muß, um ein wunderschönes Ergebnis zu erzielen.
"Ja, genauso ist es richtig"
Kräftig presst der Schlagerstar seine Hände in den Ton. Feeling HOLLYWOOD in der Chemnitzer Bäckerei.
Und jetzt die berühmte Pose für die Fotografen. Denn mit seinen Handabdrücken in Ton wird Bernhard Brink nicht nur für seine musikalischen Erfolge geehrt, sondern hebt damit auch symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Brink, der sich auch sonst kein Blatt vor den Mund nimmt und sich auch sozial engagiert, macht da natürlich gerne mit, wenn es heißt, in dem multikulturellen und völkerverbindendem Fernwehpark ein Zeichen für den Frieden in der Welt zu setzen.
So muß es sein, die Handflächen noch ein bisschen weiß vom Ton, die Abdrücke sichtbar und die Hände als Zeichen erhoben darüber nachzudenken, wie schön es doch wäre, wenn alle Völker auf unserem Planeten Erde friedlich vereint zusammen leben würden...
Jetzt muß nur noch die Unterschrift in den Ton geritzt werden.
"Nein, wir sind hier nicht auf dem Hollywood Boulevard vor dem Man's Chinese Filmtheater in L.A., sondern zwischen duftenden Brötchen in Chemnitz... Auch das zu früher Stunde anwesende Publikum muß sich die Augen reiben um zu erkennen, dass das kein Traum mehr ist, sondern morgendliche Chemnitzer Realität.
Und jetzt noch ein "Gruppenfoto" mit den Attributen zu einer Aufnahme in den "Signs of Fame", mit STAR-Schild und Handabdrücken.
Natürlich darf auf dem Foto Waltraud Raubold nicht fehlen, Fernwehpark Star-Agentin der Neuen Bundesländer, die auch das Treffen mit Bernhard Brink arrangiert hat. - wie immer passend im Outfit. Wie sagte doch der später noch eintreffende MDR Sportreporter Zimmermann: "Bist Du jetzt auch noch die Sekretärin im Weißen Haus?"
Und so sieht das Ergebnis aus. Wunderschöne Handabdrücke, die nach dem Lufttrocknen durch den Hofer Töpferladen gebrannt werden und damit Bernhard Brink auf Jahrzehnte im STAR-Museum gegenüber des Fernwehparks verewigen.