Kolpingsfamilie besucht Hofer Fernwehpark
Zu einem besonderen Erlebnis wurde der Besuch des Fernweh-Parks „Signs of Fame“ für die Teilnehmer der Kolpingsfamilie Hof, denn der Initiator dieser inzwischen weltweit bekannten Hofer Attraktion, Klaus Beer, stellte ihnen dieses völkerverbindende Friedensprojekt bei einer Führung persönlich vor.
Da es sich hier um eine „Führung“ und nicht um eine „Schilderübergabe“ handelt, finden Sie diese besondere Geschichte in dieser Rubrik rund um Ereignisse um und im Hofer Fernwehpark.
Der Hofer Filmemacher und Buchautor erzählte von seinen zahlreichen Reisen um die Welt und von seinen Begegnungen mit bedeutenden Menschen, welche mit ihren Grüßen an die Fernweh-Park-Besucher zu einer friedvollen Welt in Freiheit und Völkerverständigung aufrufen. Schon heute sind Grußtafeln von über 300 Prominenten aus Schaugeschäft, Sport und Politik, im Bild z.B. die Grußtafel des Dalai Lama, zwischen den mehr als 3000 Schildern von Orten und Städten aus vielen Ländern im Schilderwald des 1999 begründeten Hofer Fernwehparks zu finden.
Da jedes Schild eine eigene Geschichte beinhaltet, machte der Initiator vor so manchen Schildertafeln Halt, die mit einer ganz besonderen Botschaft aufwarten konnten. „Alle Stories zu den Schildern zu erzählen, ist unmöglich, würde Stunden dauern“, so Klaus Beer. Im Hintergrund zu sehen ist hier auch das Grußschild des bislang größten Hollywoodstars, Kevin Costner, zu dem Beer scherzhaft sagte: „Jetzt kommen wir zu dem Filmstar, „der mit den Schildern tanzt..."“
Bei der Führung unterstrich Klaus Beer auch seine persönliche Beziehung zum Fernwehpark: „Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch jahrelange Reisen mit der Film- und Photokamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ERDE ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. So habe ich mir geschworen eines nicht zu tun, nämlich - nichts zu tun. Deshalb steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 09,.11.1999 – zehn Jahre nach dem Fallen der Mauer – als Zeichen für GRENZENLOSE FREIHEIT und für VÖLKERVERSTÄNDIGUNG.“
Zum Abschluß des interessanten Besuches stellte sich die Besuchergruppe gerne für ein Erinnerungsfoto vor die medienerprobte Schilderkulisse. Im Vordergrund zu sehen sind die STAR-STERNE, die ähnlich des „Walk of Fame“ in den Gehweg eingelassen sind. Im Fernwehpark wird das „Boulevard der Humanität“ genannt.
Im Bild von links Franz Steffke und der Kolping-Vorsitzenden Rudi Walchetseder mit der „Kolpingfamilie“.
Was ist eine Kolpingsfamilie?
Viele Menschen sind heute verunsichert. Werteverlust, Vereinzelnung, Materialismus und übertriebene Diesseitigkeit breiten sich aus. Überzeugungen und Lebensformen, die sich bewährt haben, werden in Frage gestellt.
Die Kolpingsfamilie will eine Gemeinschaft sein, in der Menschen aus allen Altersgruppen partnerschaftlich und familienhaft miteinander umgehen. Hier treffen sich mündige Christen, die etwas verändern wollen in Kirche und Gesellschaft. Aber zuerst will die Kolpingsfamilie den einzelnen befähigen, als Christ sein Leben in Familie, Beruf und Staat verantwortungsbewußt zu gestalten.
(Quelle: Kolpingfamilie Hof, Festschrift zum 125-jährigen Bestehen)
Begründer der „Kolpingsfamilie“ war ADOLPH KOLPING ( 1813-1865), ein Sozialreformer der ersten Stunde, einer der erfolgreichsten katholischen Publizisten des 19. Jahrhunderts und volksnaher Seelsorger, der am 6. Mai 1849 in Köln den katholischen Gesellenverein gründete. Hier findet Kolping seine eigentliche Lebensaufgabe. In diesem Verein will Kolping jungen Menschen in bedrängter Situation Hilfestellung leisten – sozialer Wandel durch Veränderung des Menschen, so läßt sich Kolpings Anliegen zusammenfassend kennzeichen.
(Quelle: Kolpingfamilie Hof, Festschrift zum 125-jährigen Bestehen)
Übrigens: Klaus Beer verbindet mit den Kolpingsfamilien eine ganz persönliche Beziehung, führte er doch bereits vor über 30 Jahren seine ersten Reise-und Kulturfilme im Kolpinghaus in Schönwald vor, unter der Leitung des Bürgermeisters Robert Frenzl. Als Christ freut sich Klaus Beer besonders, in dieser wunderbaren Gemeinschaft die Schönheiten und Wunder der Natur, Gottes Werke, im Film Revue passieren zu lassen.
Auf seinem persönlichen Grußschild hat Klaus Beer auch deshalb geschrieben: „Staunen wie ein Kind über die Wunder und Schöpfung Gottes auf unserem Blauen Planeten“.
125 Jahre Kolpingsfamilie Hof
Die Kolpingsfamilie Hof feierte übrigens am Sonntag, den 15. Oktober 2006, ihr 125-jähriges Bestehen. In einer dazu erschienen Festschrift gratulierte u.a. auch der Oberbürgermeister der Stadt Hof, Dr. Harald Fichtner, mit der Überschrift: „Die Kolpingsfamilie Hof handelt nach dem Gebot Gottes zum Wohle der Menschen!“ und weiter: „Die menschlichen Gesetze und Verfassungen müssen in praktisches Handeln umgesetzt werden, damit sie Gültigkeit erlangen und nicht nur Papier bleiben. Beim göttlichen Gebot der Nächstenliebe ist es nicht anders. Organisationen und Einrichtungen sind nötig, damit Liebe und Fürsorge über den individuellen Rahmen hinaus gedeihen können. Die Kolpingsfamilie ist ein Kind solcher Überlegungen – in Hof nun auch schon seit 125 Jahren als feste Institution im organisatorischen Gefüge der katholischen Christen.“
(Quelle: Kolpingsfamilie Hof, Festschrift)
Übrigens: Solche Führungen (Einzelpersonen, Vereine, Firmen etc.) bei denen Initiator Klaus Beer oder Mitglieder des Fernwehpark Vereins über die Idee, Entstehung, Globale Bedeutung des multikulturellen Friedensprojekts sowie über Stars aus dem „Signs of Fame“ berichten, die mithelfen, diese Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen, kann man buchen.
Wer also einen Blick hinter die Kulissen dieses weltweit einmaligen Projekts werfen will, kann sich unter info@fernweh-park.de oder Tel: 09281/94427 dazu anmelden.
Text: Klaus Beer mit Einführung von Franz Steffke
Fotos Führung: Franz Steffke