Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Mit 72 auf Schildersuche

Fernweh, verbunden mit Schildersammeln, ist keine Frage des Alters. Man braucht nur Energie, Power und den unbändigen Wunsch, nicht ohne ein Schild im Koffer die Heimreise antreten zu wollen. Und die Lust am Spaß, der sich automatisch einstellt, wenn man auf "Schilderjagd" geht. Mit Erfahrungen reicher und netten Begegnungen mit Menschen, durch die man ein Land noch intensiver kennen lernt, kehrt man von der Suche letztendlich zurück. Das ist Fakt, praxisbewiesen.

Anni Zuber aus Hof hat mit ihrer Überzeugungskraft schon ein paar mal Erfolg gehabt. Sie ging ins Museum, auf die Stadtverwaltung und diesmal direkt ins Rathaus. Sie legte das Fernweh-Park Prospekt vor und bat um ein Schild. Bilder und Text über den Park vor Augen, geht erfahrungsgemäß alles schnell. Ein Anruf hier und dort, und schon wird ein Schild gebracht. Wenn's sein muss, vom Leiter des Bauhofs selbst. Begriff jedoch einmal eine "Vorzimmertussi" gar nichts, ging sie zur nächsten - bis zum Bürgermeister selbst oder jemanden, der kapierte, welch hohen Werbeeffekt es hat, der Lady aus Hof ein entsprechendes Schild mit dem Namen der Stadt mitzugeben.

Frau Zuber und ihr Schild

Und sie hat es auch diesmal wieder geschafft! Mit Freunde und Stolz präsentiert Anni Zuber ihr "Beutestück" FONTANELLATO aus Italien, wo sie heuer ihren Urlaub verbrachte. Ihren Mann ließ sie wohlweislich zuhause , denn der reist nicht so gern, wie sie sagt.

Wo's heuer noch hingeht, wollten wir wissen. "nach Agadir, Marokko", sagt Anni Zuber. Wir sind uns sicher: Es wird ihr gelingen, auch von dort ein Schild mitzubringen und sei es, dass sie auf dem Djema el Fna, dem "Platz der Gehenkten" den Wasserverkäufern und Schlangenbeschwörern einige Dirham extra als ganz besonderes Backschisch zustecken muss... Dann hat sie beides, ein Schild und eine schöne Geschichte für ihr Kaffeekränzchen obendrein.

zurück