Ein "zauberhaftes" Schild von tschechischen Illusionisten
Da wurden kiloweise bunte Tücher aus kleinsten Behältnissen gezogen - und verschwanden aus unerklärlichen Gründen wieder. Da mutierten lange Seile zu kurzen Fragmenten und Sekunden später waren es wieder gleichlange Stücke. Da wurden Tauben von einem Karton in den anderen und wieder zurücktransferiert und verschwanden schließlich spurlos. Und da gab es magische Ringe, die ineinander zu tollen Formationen glitten, obwohl sie eigentlich undurchdringlich waren. Da durchbohrten Messer einen Kasten, in dem sich ein Mensch befand und Fernwehpark Initiator Klaus Beer wurde zu einer hübschen Dame unter ein Tuch gesperrt, mit dem Ergebnis, dass das Mädchen plötzlich Beers Jacke trug, und gleichzeitig mehrfach gefesselt war.
Das sind sie, die hochdekorierten tschechischen Illusionisten, die durch den in Hof lebenden Johann Hrozek (links vorne), Mentor des Events, einen bezaubernden Abend bestritten. Unter dem Künstlernamen Hansini kann dieser mit seiner Mentalmagie scheinbar die Gedanken des Publikums lesen.
Im zauberhaften Gefolge der 13 Jahre alte Ales Brezina, Magister Edward Kelly alias Pavel Langer, ein international ausgezeichneter Straßenzauberer (Mitte) und Altmeister Jula Nemes aus Ungarn (rechts), der schon 7035 Auftritte hinter sich hat. Auch die mehrere Grand Prix Gewinnerin Miss Lenka, die zwei Ogars und Hadas mit Partnerin sowie Radek und Simona, Moderator Jan Jedlicka sowie die Weltmeister im Herbeizaubern und Verschwindenlassen, Pavel Kozisek mit Ivette Pouleckova, waren sich bei ihrem Auftritt am Hofer Theresienstein sicher: Sie mußten einen Schildergruß mitbringen aus ihrer Heimatstadt PRAG.
Da die Magiers alles konnten, nur noch nicht das Beamen, war ihnen aus Zeitgründen ein Besuch des Fernwehparks nicht möglich, da am Theresienstein schon viele Kinder in das Land der Illusionen entführt werden wollten.
Deshalb fand die offizielle Schilderübergabe an Fernweh-Park Initiator Klaus Beer auf der Treppe vor dem Theresiensteingebäude statt.
Eine Stippvisite im "Schilderwald" wollten sich aber der Weltmeister Pavel Kozisek mit seiner bezaubernden Partnerin Ivette Pouleckova auf keinen Fall entgehen lassen.
Besondere Anlaufstelle waren da natürlich die Schildergrüße der weltberühmten Vorbilder "Siegfried & Roy" aus Las Vegas.
Unter ihren Heimatstadt-Schildern "Rosenheim" und Nordenham" präsentierten Pavel und Ivette - die Ähnlichkeit mit Claudia Schiffer nicht verleugnen kann - ihr Schild aus PRAHA/Tschechien.
So blitzschnell sie auf der Bühne agieren, so agil sausten die Beiden dann auch durch die Pfostenreihen, wollten kein Schild auslassen und machten begeistert Halt vor dem Starschild eines Sängers, den auch sie sehr verehren: Karel Gott. Sie freuten sich sichtlich, ihr Idol mit der goldenen Stimme aus Prag im "Signs of Fame" vorzufinden.
Und da gab es noch einen, der den beiden Zauberstars wohlbekannt war: Boris Becker, bei dessem Grußschild sich Ivette nochmal gerne fotografieren ließ.
"Give peace a chance". Ein Bild unter der Weltkugel mit dem Slogan des Fernweh-Parks musste noch sein, bevor die beiden Weltmeister der Illusionen wieder zum Theresienstein und dann nach ihrem Auftritt Richtung Japan entschwanden.