47.000 Kilometer in 14 Ländern: PANAMERICANA - Ein Fernwehtraum!
Dieser Tour ist ein Traum! Ein Trip, bei dem jeder Reisefan schon Gänsehaut bekommt - vor Vorfreude - wenn er allein schon daran denkt. Tini, Jörg und Lars haben sich diesen Traum erfüllt. Doch der Reihe nach.
Sonntagnachmittag, 14.00 Uhr. Klaus Beer überquert die Straße zum Fernweh-Park, um für seinen Verlag die letzten digitalen Aufnahmen der neuesten Schilder für den geplanten 3D Globus zu machen, in dem der Fernwehpark mit eingebunden werden soll. Da sieht er sie. Drei Maschinen, die vor der Schilderkulisse stehen. Und drei Biker, die die Schilder begutachten.
Klaus Beer geht sofort zurück zum Auto und holt drei Fernweh-Park Prospekte. "Hi, Ihr schaut so interessiert die Schilder an, habt Ihr schon die neuen Prospekte? Da steht alles drin, die Internetadresse natürlich und viele Bilder der Stars im Signs of Fame."
Die Maschinen, die Biker, das riecht nach Abenteuer. Auf der einen Maschine prangt ein Aufkleber: "Afrika - Turin". Klaus ist bereits in Gedanken "on the road". Schnell kommt man ins Gespräch. Da fällt ein Wort: "Panamericana". "Die seid Ihr gefahren, mit diesen Maschinen?" Auf denen prangen tolle Sticker, die Scheinwerfer sind mit Gitter gegen Steinschlag geschützt.
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"Klar. Klar sind wir die gefahren." Klaus streckt dem, der das "Zauberwort" Panamericana gesagt hat, die Hand hin. Ich bin der Klaus". "Ich der Lars". "Ich der Jörg". "Und ich die Tini", sagt das Mädchen in der Bikerkluft. "Mensch toll, dass wir Dich hier treffen, so ein Zufall. Wir haben Dir auch was mitgebracht."> Lars zieht ein Nummerschild aus der Tasche: "Es stammt von unserer Tour, aus Argentinien".
Lars, Jörg und Tina präsentieren das Schild
Klaus wirft einen Blick auf die Maschine und entdeckt dort sofort Namen, die Fernweh hervorrufen. Traumnamen !
Seattle, Alaska, Canada, USA, Mexico, Belize, Guatemala, Honduras, Nicaracua, Costa Rica, Panamaa, Colombia, Ecquador, Peru, Bolivia, Chile, Argentina. "Und genau von dort stammt das Schild", sagt Lars.
"Alaska, Kanada, wart Ihr in Watson Lake? Habt Ihre den Schilderwald dort gesehen?" fragt Klaus. Lars grinst. "Klar, ein Wahnsinn. Und jetzt stehen wir ihn hier!"
"Na ja, schon etwas kleiner würde ich sagen" meint Klaus, viel, viel kleiner." "Aber super", meinen alle drei wie aus einem Munde.
"Mensch, erzählt doch mal. Wie kamt Ihr eigentlich auf die Idee, so eine Wahnsinnstour zu machen?"
Von Mai 2000 bis Mai 2001 erfüllten wir uns einen Traum und befuhren die berühmte PANAMERICANA mit unseren Motorrädern. Und weckten viele neue. Wir erlebten viele schöne Tage auf dieser Reise, welche uns durch die täglichen Eindrücke prägte. Schließlich ist in vielen Ländern nicht nur alles "eitel Sonnenschein". Ursprünglich zu Fünft gestartet, gestaltete sich die Reise für jeden von uns etwas anders. Jörg, Tini und Lars führte die Reise von Alaska bis ins ferne Argentinien. Dies waren etwa 47000 km Abenteuer in 14 Ländern bei eisiger Kälte und schweißtreibender Hitze, zwischen Meereshöhe und 4900 Metern über dem Meer.
Wir erlebten den direkten Übergang von erster zu dritter Welt und waren begeistert, mit welcher Würde die meisten Menschen südlich der USA ihr schweres Leben ertragen. Besonders Mexiko verbinden wir mit herzlicher Gastfreundschaft, da wir für fast zwei Wochen am Leben einer netten Familie teilhaben durften. Und Ines hatte das Glück, in Guanajato ein halbjähriges Praktikum zu absolvieren, so dass wir ab dort nur noch zu dritt waren.
Aber auch in allen anderen Ländern fühlten wir uns wohl und genossen unseren großen Traum vom Reisen. Rene, der fünfte im Bunde, genoss die Reise bis San Fransisco und versorgte uns danach mit Informationen aus der fernen Heimat.
Die Lieblingssouvenire von Jörg waren Auto- bzw. Motorradkennzeichen. Von den meisten Ländern der Reise befindet sich ein solches nun in seinem Besitz. Da wir vom Hofer Fernweh-Park aus einer Zeitung erfahren hatten, beschlossen wir, auch ein Schild zu geben. Wenigsten im deutschen "Sign Forest" wollten wir vertreten sein, da wir vom Original in Watson Lake zwar hellauf begeistert waren, jedoch völlig unvorbereitet ohne Schild dort standen. Die Wahl des Schildes fiel auf Argentinien, da wir dort eine wunderschöne Zeit bei Freunden verbrachten und auch dieses Land mehr zu bieten hat als Wirtschaftskrisen und Geldprobleme. Eine Reise dort hin lohnt sich immer.
Klaus Beers Augen glänzen. Ein Traum, einfach ein Traum! Toll, dass wir uns hier getroffen haben. Übrigens, wenn nächstes Jahr gleich gegenüber der Fernwehpark Diner steht, seid ihr alle auf einen Kaffee eingeladen." "OK, wir kommen", sagen Tini, Jörg und Lars und schwingen sich auf ihre Maschinen...
Noch mehr Informationen und Bilder der Reise findet ihr unter: www.panamericana.atontour.de
OK, also ein wenig über die Geschichte des Schildes und unsere Reise entlang der PANAMERICANA: