Der Fernweh-Park hilft:
8.500 Euro für die Flutopfer von Grimma
Es begann mit einer Schilderübergabe. Mit einem Schild aus Grimma, das der stellvtr. Bürgermeister von Grimma und die Internat. Spedition MultiTrans mit Geschäftsfreunden mitbrachten. Doch lesen Sie selbst, back to the roots dieser Geschichte...
Bei der Übergabe regnete es in Strömen, doch keiner konnte ahnen, was dieser Regen für Grimma bedeuten sollte. Tage später stand die Stadt in den Schlagzeilen. Auf traurige, furchtbare Weise. Grimma zählte zu einen der Orte, die von der Flutkatastrophe im August 2002 heimgesucht und mit am schlimmsten betroffen wurde.
Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: "...erst als wir das Ortsschild von Grimma überreicht bekamen, hörte ich von dem Ort das erste Mal. Wenige Tage später ging sein Name durch die Weltpresse. Da war mir sofort klar, dass wir vom Fernweh-Park Verein etwas tun müssen..." "Der Hofer Fernweh-Park soll nicht nur in statischer, optischer Weise den Tourismus in Hof und Oberfranken ankurbeln sondern beweglich sein, durch Aktionen "leben" und damit etwas bewirken: Erstes Beispiel dafür ist die Umsetzung des Friedenssymbols in die Tat. Frieden, und in diesem Fall Zusammengehörigkeit aller Völker und Nationen, soll nicht nur auf dem Papier stehen, sondern stellvertretend für "die Welt" sollte das Seniorenwohnheim in Grimma gezielte Hilfe erfahren."
Der Verein Hofer Fernweh-Park "Signs of Fame" rief zu einer Spendenaktion auf. Beer: "Dabei wollten wir das Geld nicht der Stadt allgemein, sondern gezielt einem Projekt zukommen lassen. Wir erfuhren, dass in dem Seniorenwohnheim Haus Höfgen "doppelte Not" herrsche. Zum einen mußten die Heimbewohner mit ihrer Gebrechlichkeit und Behinderung fertig werden, zum anderen wurden sie auch noch Opfer der Flutkatastrophe." Heimleiter Olav Chemnitz: "Die Flut hat unsere gesamte technische Einrichtung zerstört. Es existiert so gut wie nichts mehr...." "Da war uns sofort klar: Das ist unser Projekt. Hier wollen wir helfen so gut es geht."
Wir richteten ein Spendenkonto ein und nach einigen Aufrufen in der Presse erhielten wir regen Zuspruch aus Hof und Umland. Die Arbeiterwohlfahrt Schwarzenbach/Saale zum Beispiel veranstaltete ein Sommerfest und entschloß sich spontan, uns die gesamten Einnahmen zu überweisen. Täglich gingen Spenden zwischen 25 und 1000 Euro ein. Auch erhielten wir den Erlös eines Benefizkonzerts, das ein rühriger junger Mann mit Unterstützung des Hofer Stadtmarketings durchführte.
Wir freuen uns sehr, nun 8.500 Euro an den Heimleiter des Seniorenheims Höfgen, Olav Chemnitz, übergeben zu dürfen. Zu der symbolischen Aushändigung des Schecks hatte Chemnitz auch einige Bewohner des Heims mitgebracht. Unser Bild zeigt von links die Heimbewohner Thorsten Werschau und Michael Bachmann, Fernweh-Park Initiator Klaus Beer, Heimleiter Olaf Chemnitz, Fernweh-Park Vereinsmitglied und Webmaster Stefan Steppat, Heimbewohnerin Ramona Stefan und Alexander Rupprecht, Prokurist der Internationalen Spedition MultiTrans in Zedtwitz/Feilitzsch.
Olav Chemnitz: "Wir werden das Geld gezielt einsetzen. Damit das wiederaufbauen und anschaffen, was vom Staat und von der Versicherung nicht ersetzt werden konnte.
Nach der offiziellen Scheckübergabe wurde natürlich auch das Ortsschild von Grimma besucht.
Darüber freuten sich besonders die Bewohner des Pflegeheims. Olav Chemnitz war vom Erscheinungsbild und von der Idee des Fernweh-Parks sehr beeindruckt. Chemnitz nach der Führung von Klaus Beer durch die Schilderreihen: "Wir haben zuhause nun viel zu erzählen..."
Der Verein Hofer Fernweh-Park wünscht der Heimleitung viel Kraft beim Wiederaufbau und hofft, dass das Haus und alle davon betroffenen Menschen, auch in Gesamtdeutschland, nie mehr von einer solchen Naturkatastrophe heimgesucht werden.
Hier einige Bilder der Flutkatastrophe von Grimma
Der Tag, an dem das Wasser kam - 13.August 2002
Die Tage danach - das große Aufrämen