Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Der Onkel Tobias vom Rias ist da

Nein, natürlich nicht, das war mal. Ist alles Nostalgie. Doch wie schön kann diese sein, vorallem, wenn man bekannte Stimmen von Damals nicht nur aus dem Radio, sondern LIVE hören kann. Denn sie waren da: die ehemaligen Rias-2-Moderatoren Dennis King und Andreas Dorfmann. Sie kamen zur Rias-2-Remember Party und natürlich zum Hofer Fernweh-Park, wo sie zur Erinnerung an ihren Besuch ein Grussschild an Fernweh-Park Initiator Klaus Beer übergaben.

Was trieben DENNIS KING und ANDREAS DORFMANN, die mit zu den beliebtesten Moderatoren des Senders zählten, damals alles so bei "Rias2". Dazu kurze Rückblende. Der RIAS, eine Abkürzung von „Rundfunk im amerikanischen Sektor“ wurde nach dem 2. Weltkrieg von der US-amerikanischen Militärverwaltung gegründet und strahlte von 1946 bis 1993 zwei Hörfunkprogramme und ein Fernsehprogramm (1988-1992) aus.

Man sagt, dass de RIAS auch als Erfinder der "Hitparade" im deutschen Rundfunk gilt, denn noch bevor diese 1958 von Radio Luxemburg ausgestrahlt wurde, konnte RIAS schon 1949 viele Fans einer ganz besonderen Sendung verzeichnen, die "Schlager der Woche" hieß und die einmal in der Woche ausgestrahlt wurde.

Eine Zeit, in der auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer regelrecht jeden Freitagabend am Rundfunkgerät "klebte", seinen "Freddy" hörte, der damals mit seinen Liedern von fremden Ländern das "Fernweh" in den heutigen Fernwehpark Initiator legte. So hatte RIAS2 im weitesten Sinne indirekt mitgeholfen, dieses Hofer Friedensprojekt ins Leben zu rufen.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie des Rundfunksenders und die der beiden geehrten Kult-Rundfunkmoderatoren deren eigener Homepage.

Schild signieren

Auf dem Bild sieht alles so nett-adrett aus. Doch die beiden Rias-Schlitzohren zogen am Fernweh-Park eine Show ab, die so manche Boygroups vor Neid erblassen lassen würden. Dennis King machte Faxen satt und auch Andreas legte tolle Sprüche auf - und dabei hatten beide nicht mal ein Mikro vor der Nase. Was erst, wenn sich vor ihnen die Plattenteller drehen?

Das konnten die Besucher der Rias-2-Remember-Party erleben. Die beiden Moderatoren Partner zu Rias Zeiten ritten die Discs, als wäre Antenne Bayern und Jump hinter ihnen her. Musik aus den guten alten "Radiodays" sorgte für schweißtreibendes Hüpfen und Wippen in der Tenne auf dem Gelände der Brauerei Meinel. Doch zurück zum Park.

Rias mit Klaus

Geschichten, Legenden. Schilder mit Geschichten. Die gibt es im Fernweh-Park zuhauf. Denn dort ist nicht nur Fernweh zuhause, sondern auch das Heimweh. Erinnerungen an fetzige Songs und Lieder, die zu Herzen gingen. Das alles hörten die Hofer damals sage und schreibe bei jeder Gelegenheit. Sie brauchten nur einen Draht an eine Dachrinne zu halten, schon erklang "der Rias". Denn der Sendemast stand sozusagen mitten in der Stadt und "strahlte" seine Rythmen in alle Ecken und Winkel.

Bis genau vor 10 Jahren. Denn dann wurde der Rundfunksender Rias 2 abgestellt. Remember: Hänschen Rosenthal und "der Onkel Tobias vom Rias" sind Erinnerungen, Nostalgie, die einen keiner mehr nimmt. Unter dem Motto "Ten years after" hatte der Bund der Berliner und die Freunde Berlins in Hof mit Unterstützung durch Pro-Junges-Hof die Party organisiert. Ehemalige Rias 2 Fans waren sogar aus Dresden, Erfurt, Gera und dem Vogtland angereist, um die einstige "Stimme der freien Welt" zu hören. Da freuten sich die Radio-Legenden Dennis King und Andreas Dorfmann natürlich riesig.

Und auch Jürgen Stader vom Bund der Berliner, der auch die Schilderübergabe am Fernweh-Park organisiert hatte. "So einen wie ihn braucht Hof", sagte Klaus Beer, nicht lange fackeln, anpacken, was auf die Beine stellen". Bürokratie und verstaubtes Hirn. Hier haste den Effe-Finger! Tolles Ding, was der Jürgen Stader da mit seinen beiden Moderatoren abzog. Musste ja so sein, denn BERLIN ist ja auch gleich zweimal als Grußschild - einmal mit Bezirk Köpenick - (übrigens auch von Jürgen Stader mitgebracht) und mit Berlin-Spandau (von Oli.P), im Hofer Fernweh-Park vertreten. "Stader, komm her Du Viech", rief Dennis den Jürgen auf die Bühne. Locker, flockig, ein bischen frech vom Hocker. Der RIAS 2 poshum darf's.

Rias Gruppe

Bevor's zum Soundcheck auf das Gelände ging, stellten sich dann nocheinmal ALLE zum Gruppenfoto vor die Schilder. Von links: Jürgen Stader, Andreas Scheer-Dorfmann, Dennis King, Rias-Mann Jürgen Meyer-Kronthaler und Catharina Scheer.

zurück