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Heinrich Hofmann von Fallersleben - Dichter des Liedes der Deutschen: "Ein Schildlein steht im Walde" (Schilderwald)

Andreas König aus Fallersleben, der wie folgt zu lesen ist, in einer besondere Beziehung zu Hof steht, bereicherte den Hofer Fernwehpark und dessen "Schilder und Geschichten" um eine weitere Besonderheit.

Doch lassen wir für unsere Schilder-Story Andreas König am besten selbst erzählen: "Ich wurde in FALLERSLEBEN geboren, das seit 1972 ein Stadtteil von Wolfsburg ist. Wir selbst wohnen in Sülfeld, einem dörflichen Teil Fallerslebens. FALLERLEBEN ist die Heimatstadt HEINRICH HOFMANN VON FALLERSLEBEN, dem Dichter des Liedes der Deutschen, dessen Text, zusammen mit der Musik Joseph Haydns, unsere Nationalhymne bildet. Er ist auch der Dichter so bekannter Kinderlieder wie 'Ein Männlein steht im Walde' und 'Alle Vögel sind schon da'."

Fernwehpark Initiator Klaus Beer freute sich sehr über diesen ganz besonderen Schildergruß, der einen besonderen Platz im Fernwehpark einnehmen wird. Für die Schilderübergabe besuchte die ganze Familie Hof. Andreas König: "Das Bild zeigt von links nach rechts: Franziska Rödel, Sonja Rödel, Katharina König, Stefan Schleyer, Heidi Bonauer und ich selbst."

Mit Freude präsentieren Katharina und Andreas König das Schild noch einmal vor dem Willkommensschild des Hofer Fernwehparks. Da Andreas König so schön erzählen kann, soll er gleich selbst weiter zu Wort kommen und von seiner Beziehung zu Hof berichten: "Zwei Brüder meines Vaters lebten schon seit nach dem Krieg mit ihren Familien in Hof. Mit meinen Eltern bin ich bereits als Säugling nach Hof zu Onkel und Tante gefahren. Das war 1961 / 1962. Damals musste man noch 520 km auf der Strecke Wolfsburg, Fulda, Coburg, Hof zurücklegen und benötigte dabei ca. 6 Stunden. Durch die Grenzöffnung und den Ausbau der A 14, können wir nun bei guten Verkehrsverhältnissen in knapp drei Stunden in Hof sein."

"Seit der Kindheit war ich mindestens einmal jährlich in Hof und ich habe in Moschendorf so manche Sommerferien mit meinen Cousins und Cousinen verbracht. So ist Hof zu einer festen Größe in meinem Leben und später auch meiner Familie geworden. Auch die "Züge durch die Gemeinde" während der Discozeit am Theresienstein und in der Altstadt sind mir noch gut in Erinnerung. Ebenso die ersten Busfahrten meines Lebens von Moschendorf in die Stadt, zum Zoo, oder in die Freibädern Hof und Oberkotzau. Viele Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung Hofs, vor allem ins Fichtelgebirge, sowie Campingurlaub am Weissenstädter See und klettern im Labyrinth der Luisenburg Wunsiedel bleiben immer in guter Erinnerung."

"Seit 1980 wurde die ‚Besuchstradition' und die damit verbundene herzliche Freundschaft mit der Familie meiner Cousine aufrecht erhalten. Auch nachdem Onkel und Tante verstorben waren, ist der Kontakt nie abgebrochen, sondern ist sogar noch intensiver geworden, sodass wir uns drei- bis viermal im Jahr treffen - sowohl in Hof als auch in Wolfsburg. Als ich vom Projekt FERNWEHPARK hörte und ich dessen Entwicklung direkt in Hof hautnah miterleben konnte, wuchs die Idee, die Verbindung FALLERSLEBEN - HOF einmal zu manifestieren.

Neben der persönlichen Verbindung Fallersleben - Hof gab es ja noch eine Besonderheit, eben die Heimatstadt HEINRICH HOFMANNS VON FALLERSLEBEN, die den Fernwehpark um ein weiteres besonderes Schild bereichern könnte."

"Dank der Mithilfe unserer Ortsbürgermeisterin Frau Bärbel Weist, die mir bei der Beschaffung des Schildes behilflich war, ist es nun endlich gelungen mein Vorhaben in die Tat umzusetzen."

Andreas König selbst besitzt eine interessante Homepage (www.wirkoenige.de) auf der, wie er sagt, demnächst das Kapitel Fernwehpark einen eigenen Raum finden wird. (Anm. der FWP-Redaktion: Inhalte dieser Homepage und anderer Links entsprechen ausschließlich die Meinung des Verfassers und nicht der des Fernwehparks selbst).

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