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Gourmet China-Reise: Hobby-Koch grüßt mit Karateschild

Wie ein Filmstar wurde der Hofer Hobby-Koch und Fernweh-Park Vereinsmitglied Horst Schaller bei einer Rundreise durch China gefeiert. Auf Schritt und Tritt wurde der Hofer von TV-Kameras verfolgt, Fotos von ihm prangten auf den Titelseiten von Zeitungen mit Auflagen von 5,8 Millionen Exemplaren und wildfremde Menschen standen Schlange für Autogramme. Horst Schaller: "Die Zubereitung von Essen hat in China einen ganz anderen Stellenwert als bei uns. Talentierte und erfolgreiche Köche werden dort bejubelt wie bei uns Boris Becker oder Michael Schumacher. Und: In der Region Xuzhou, wo das Seminar in der Hochschule des Kochens abgehalten wurde, sind ganz selten Europäer zu Gast, so dass wir dort angestaunt wurden wie exotische Geschöpfe. Außerdem fiel unser Besuch mit den alljährlichen Feierlichkeiten zu Ehren des chinesischen Hühnersuppengottes Han Shu zusammen und wir wurden beim Empfang am Denkmal des Gottes sogar als Ehrengäste vom Parteichef des Regierungsbezirkes begrüßt."

Horst Schaller als China-Koch

Unser Bild zeigt Horst Schaller mit einem wunderschönen Chinaschild, das er von der Reise der Hobby-Köche mitgebracht hat und nun mit seinen Töchtern Romy und Lisa im Hofer Fernweh-Park präsentiert.

"Anlass unserer Chinareise war ein vom Bund der Köche Erfurt und der Kampfsportschule Erich Albrecht veranstaltetes Kochseminar, so dass das Schild auch ein Schildergruß der chinesischen Karate-Schule ist."

Wir, vom Fernweh-Park Verein konnten uns bei dieser Bilder-Story für das "Besondere Schild" die Frage nicht verkneifen, was Horst Schaller in China denn so alles serviert bekam.

Horst: "Schildkröte, Schlange, Ochsengenitalien und in Kamelkot gebackene Ente haben mir gut geschmeckt, allerdings ist an Schlange nicht sehr viel Fleisch. Außerdem ist es gewöhnungsbedürftig, laufend Gräten und kleine Knochensplitter im Mund zu haben. Denn Knochen und Gräten werden zum Beispiel bei den meisten Gerichten mit kleingehackt.

Ja, und dann gab es da noch große dicke Käfer, die von Chinesen mitsamt Beinen und Flügeln gegessen werden. Ich habe mir das Fleisch herausgepult, wie man es bei Garnelen macht, und ähnlich gut hat es auch geschmeckt. Nicht behagt hat mir dagegen Ochsenschließmuskel als Fleischbeilage - der war einfach zu zäh."

"Was mich an der chinesischen Küche fasziniert, ist die Ausgewogenheit nach dem Prinzip von Yin und Yang. Kommt zum Beispiel in einem Gericht ein Bestandteil vor, der potentiell leberschädigend wirkt, wird er mit einem Gewürz kombiniert, das diese Wirkung aufhebt. In China gehören Essen, Sport und Medizin zusammen, und es gilt das Sprichwort: Ein guter Koch ist ein halber Arzt."

Wir vom Fernweh-Park Verein sagen: Danke Horst für das tolle Schild und den wirklich "exotischen" Erfahrungsbericht, der so richtig zum Thema FERNWEH passt.

Nahaufnahme des schönen Schildes

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